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Thema: Werbung framegenau und nahezu verlustfrei ohne Neucodierung herausschneiden

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  1. #1
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    Werbung framegenau und nahezu verlustfrei ohne komplette Neucodierung herausschneiden

    Moin!

    Zu folgendem Thema habe ich in der Suche nichts gefunden. Früher bei Videorecordern hat man beim Schneiden einfach von einem Gerät auf ein anderes überspielt und musste keine Fragen zum Ausgabeformat und Codec beantworten. Auf dem PC hingegen ist die Beantwortung dieser Frage mit der notwendigen Angabe unzähliger Einzelheiten bei den Schnittprogrammen allgegenwärtig. Jetzt suche ich nach einer Möglichkeit, wie man Videos auf dem PC verlustfrei mit dem Komfort schneiden kann, keine Kenntnisse über diese vielen Einzelheiten haben zu müssen.

    Momentan schneide ich die Werbung verlustfrei mit dem Programm Avidemux heraus. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird dabei das zeitaufwändige Neucodieren vermieden und im Wesentlichen nur die auswählten Teile in die neue Datei kopiert. Das geht zudem auf den heute verbreiteten SSDs schneller als auf HDDs und braucht keine Kenntnisse zum Ausgabeformat, weil nichts dazu angegeben werden muss. Der Nachteil dabei ist, dass man nur exakt auf Keyframes schneiden kann, wenn man verlustfrei schneiden möchte. Da die aber häufig nicht auf Beginn und Ende der Werbung liegen, behält man Reste davon. Man kann mit Avidemux zwar framegenau schneiden, bekommt dann aber bei verlustfreien Schnitten, die nicht auf Keyframes liegen, grässliche Artefakte an der Schnittstelle oder muss zeitaufwändig den ganzen Film neu codieren.

    Ich frage mich, wie es möglich ist, dass man framegenau nahezu verlustfrei schneidet, indem man nur die Frames neu codiert, die an den Schnittkanten nicht auf Keyframes liegen. Der Rest des Films wird wie oben beschrieben einfach in die neue Datei kopiert. Gibt es ein Programm, das das leistet?

    Kann dieses Programm zudem automatisch herausfinden, welches Format und Codec der zu schneidende Film besitzt und dann die wenigen neu zu codierenden Frames entsprechend codiert? Man braucht also keine Kenntnisse hierzu und muss nichts beim Schneidevorgang konfigurieren. Wenn die automatische Ermittlung des Ausgabeformates nicht möglich ist, bräuchte es eine Vorgehensweise, wie man die Fragen nach Ausgabeformat und Codec richtig beantwortet, so dass es keine Fehlermeldung und nach dem Schnitt keine Artefakte an der Schnittstelle gibt.

    Welches Download-Format sollte man bei OTR wählen, das am besten für den angefragten nahezu verlustfreien Schnitt geeignet ist oder ist das egal?

    Zuletzt stellt sich die Frage, ob es für die Schneide-Programme nicht die Möglichkeit gäbe, statt zu behaltende Teile in eine neue Datei zu kopieren, auf der SSD die zu löschenden Anteile im Dateiheader der Ursprungsdatei nicht mehr zu adressieren. So würde die Zeit zum Kopieren eingespart. Zum Rückgängigmachen wird dabei gespeichert, was am Header geändert wurde. Da ich über Dateien nicht mehr weiß, als dass sie Header zum Adressieren der Inhalte haben, kann ich mir die Frage nicht beantworten.

    Grüße
    OTR33
    Geändert von otr33 (17.10.2022 um 07:01 Uhr)

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